Kurz erklärt: Big Data

Big Data

binary-1381337Wenn von Big Data die Rede ist, gehen die meisten einfach von einer großen Menge Daten aus (Massendaten), was es eigentlich nicht trifft.

Denn Big Data bezeichnet eine Menge an Daten die:

  • sehr groß (z.B. Facebook verarbeitet täglich 500TB Daten in nahezu Echtzeit (*1))
  • komplex (z.B. unterschiedliche Datenquellen / Sprachen / Formate)
  • volatile (sich schnell verändern)
  • wenig strukturiert (Wetter, Ereignisse, Quellen)

sind. Damit wird schnell klar, dass man einem solchen Daten-Ungetüm nicht mit herkömmlichen Daten Management- und Analysetools Herr werden kann.
Neue, intelligente Werkzeuge mit kognitiven Eigenschaften werden benötigt um Massendaten zu analysieren und „die Nadel im Heu-, Verzeihung, Datenhaufen zu finden.

Anwendungsgebiete

Kommerziell: In Unternehmen fallen massenhaft Daten an, Kundendaten, Bestelldaten, Daten über das Verhalten auf der Webseite, die mit Uhrzeiten, Daten der Endgeräte in Verbindung gebracht werden um das Kurvenverhalten besser analysieren zu können. (Kundendaten – das Gold unserer Zeit)

Forschung: Gerade biologische Systeme sind meist sehr komplex und stark von sich ständig ändernden Umgebungsvariablen abhängig. Wer diese Systeme erforschen will, hat mit der Analyse von großen, volatilen komplexen Datenmengen einen großen Vorteil.

Sicherheit: In Social Networks, über Telefonie oder Videoüberwachungssystemen fallen ebenfalls Unmengen an Daten an, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Sicherheitsunternehmen und Geheimdienste haben also auch ein verständliches Interesse an der Bewältigung und Analyse dieser Daten.

*1 http://www.silicon.de/41571372/500-terabyte-taglich-datenrausch-bei-facebook

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