Über mich

Großartige Reden, Vorträge oder Monologe haben mich schon früh fasziniert. Völlig gleich, ob in der wirklichen Welt oder in einer Fiktiven, wie in einem Film. Lange bin ich davon ausgegangen, dass es große Rednern im Blut liegt, so sprechen zu können, dass sie mit Worten eine Gänsehaut bei ihren Zuhörern erzeugen können.

Heute weiß ich das die Kunst zu Reden wie ein Handwerk erlernbar ist. Die Kunst, sein Publikum in den Bann zu ziehen, besteht aus mehreren Elementen. Neben dem Handwerk der Rhetorik sind Körpersprache, Auftreten und Authentizität weitere wichtige Bestandteile. Durch Wissen und Übung kann sich jeder zu einem guten Redner entwickeln und seine Zuhörer begeistern, motivieren oder wachrütteln.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle etwas verraten. Noch zu  Beginn meines Studiums hatte ich auch jedes mal Angst vor Vorträgen und Präsentationen. Darüberhinaus hatte ich auch noch einen Professor, der mir über mehrere Semester hinweg einen Vortrag nach dem  anderen halten lassen. Mit der Zeit bin ich immer ruhiger, sicherer und damit besser geworden. Je besser ich geworden bin, desto mehr habe ich mich mit dem Thema, mit Techniken und Sprache beschäftigt.
Nach einigen Jahren – ich habe zu dieser Zeit für eine PR Agentur gearbeitet und gerade eine Pressekonferenz moderiert – habe ich meinen Professor wieder getroffen.Ich habe ihm erzählt, dass es für mich eine Qual war, diese Vorträge zu halten.Er antwortete nur: «Ich weiß. – Sie hatten immer interessante Themen, aber Sie konnten nicht präsentieren. Ich habe Ihnen nur etwas Routine verschafft.«

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