Selbstsabotage
Selbstsabotage erkennen und auflösen: Warum du dir selbst im Weg stehst – und endlich ins Handeln kommst
Es gibt diesen Moment, in dem du genau weißt, was zu tun wäre – und es trotzdem nicht tust.
Du zögerst.
Denkst nach.
Findest gute Gründe zu warten.
Und am Ende bleibt alles, wie es ist.
Wenn dir das bekannt vorkommt, hast du kein Disziplinproblem.
Du erlebst Selbstsabotage.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du Selbstsabotage erkennen kannst, warum sie entsteht – und wie du wieder in deine Selbstwirksamkeit kommst.
Was ist Selbstsabotage – und warum betrifft sie gerade reflektierte Menschen?
Selbstsabotage bedeutet nicht, dass du dir bewusst schadest.
Im Gegenteil!
Die meisten Menschen, die sich selbst ausbremsen, sind reflektiert, denken viel nach und wollen gute Entscheidungen treffen.
Genau das wird ihnen zum Verhängnis.
Denn während sie noch überlegen, ob der Zeitpunkt richtig ist,
ob sie wirklich bereit sind oder ob es nicht noch bessere Optionen gibt –
verpassen sie den Moment, in dem Handeln möglich wäre.
Selbstsabotage tarnt sich dabei oft als Vernunft.
Drei typische Beispiele für Selbstsabotage im Alltag
Selbstsabotage zeigt sich selten spektakulär.
Sie passiert in ganz normalen Situationen.
1. Der Moment im Meeting
Du hast einen klaren Gedanken.
Spürst, dass er wichtig ist.
Und dann kommt dieser eine Satz in deinem Kopf:
„Vielleicht ist das gerade nicht der richtige Moment.“
Du bleibst still.
Kurz darauf sagt jemand anderes genau das Gleiche –
und bekommt Anerkennung.
2. Der aufgeschobene Neustart
Du willst etwas verändern.
Vielleicht den Job, vielleicht dein Leben insgesamt.
Du bereitest dich vor, denkst nach, informierst dich.
Aber wenn es konkret wird – Bewerbung schreiben, Entscheidung treffen –
ziehst du dich zurück.
Nicht für immer.
Nur für heute.
Und genau so bleibt alles beim Alten.
3. Die Angst vor dem eigenen Erfolg
Einer der ehrlichsten Sätze, die ich im Coaching gehört habe, war:
„Was, wenn ich Erfolg hätte?“
Denn Erfolg bedeutet Veränderung!
Du wirst sichtbar.
Du wirst ernst genommen.
Du kannst nicht mehr zurück.
Und genau das kann Angst machen.
Nicht das Scheitern –
sondern das, was passiert, wenn es funktioniert.
Warum Selbstsabotage sinnvoll ist (auch wenn sie dich blockiert)
So widersprüchlich es klingt:
Dein Verhalten hat einen guten Grund.
Selbstsabotage schützt dich.
Vielleicht vor Ablehnung.
Vielleicht vor Überforderung.
Vielleicht davor, Erwartungen erfüllen zu müssen.
Oder davor, eine Version von dir zu werden, die du noch nicht kennst.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht:
„Warum mache ich das?“
Sondern:
Wovor schützt mich dieses Verhalten gerade?
Wie du Selbstsabotage auflöst und deine Selbstwirksamkeit stärkst
Der Ausstieg aus der Selbstsabotage beginnt nicht mit einem großen Plan.
Sondern mit einem anderen Umgang mit genau diesem einen Moment,
in dem du sonst ausweichst.
Wenn du merkst, dass du zögerst, dann bleib nicht im Denken hängen.
Triff eine kleine, konkrete Entscheidung.
Sprich den Gedanken aus.
Schreib die Nachricht.
Geh den ersten Schritt.
Nicht perfekt.
Aber bewusst.
Selbstwirksamkeit entsteht nicht durch Vorbereitung.
Sie entsteht durch Handlung.
Warum du es alleine schwer lösen kannst
Viele versuchen, Selbstsabotage durch Nachdenken zu lösen.
Mehr analysieren.
Mehr verstehen.
Aber genau das führt oft zurück in das gleiche Muster.
Du erkennst viel –
aber du veränderst wenig.
Der blinde Fleck bleibt.
Der entscheidende Punkt: Präsenz im richtigen Moment
Veränderung passiert nicht irgendwann.
Sie passiert genau in dem Moment,
in dem du normalerweise ausweichst.
Und genau diesen Moment alleine zu erkennen, ist schwer.
Noch schwerer ist es, dort anders zu handeln.
Coaching als Abkürzung zur Selbstwirksamkeit
Ein gutes Coaching setzt nicht bei deinen Zielen an.
Sondern bei deinem Verhalten.
Genau an dem Punkt,
an dem du dich selbst ausbremst.
Es macht sichtbar, was dir selbst verborgen bleibt –
und sorgt dafür, dass du ins Handeln kommst.
Nicht irgendwann.
Sondern jetzt.
Fazit: Du kennst deinen Moment bereits
Wenn du bis hier gelesen hast, hast du dich wahrscheinlich wiedererkannt.
Vielleicht im Meeting.
Vielleicht beim Aufschieben.
Vielleicht in diesem einen Satz:
„Was, wenn ich Erfolg hätte?“
Die Frage ist nicht, ob du dich selbst sabotierst.
Die Frage ist:
Wie lange willst du noch warten?
Wenn du merkst, dass du immer wieder an derselben Stelle stehen bleibst,
dann lass uns sprechen!
Kein langes Programm.
Kein theoretisches Gerede.
Ein klares Gespräch, in dem wir genau den Punkt finden,
an dem du dich selbst ausbremst –
und ihn verändern.
Ruf mich an und wir schauen gemeinsam drauf.
Oder schreib mir kurz – ich melde mich zeitnah bei dir.
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